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Nach der kleinen Pause machten wir einen Spaziergang durch den Schlossgarten, um zum Neuen Palais, das Friedrich ll. erbauen ließ, zu gelangen. Dort erwartete uns dann auch schon die nächste Führung. Als diese dann zu Ende war, machten wir uns auf den Weg nach Berlin- Friedrichshain, um in unserem Hostel einzuchecken. Dort angekommen zogen wir nochmals los um eine Kleinigkeit zu essen und anschließend erschöpft in unsere Betten fallen zu können.
Durch das Frühstück gestärkt begann der zweite Tag mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Dort konnten wir erste Eindrücke bei Tageslicht über die Stadt sammeln. Während der Fahrt konnten wir die East-Side Gallery, Checkpoint Charly und den Strausberger Platz sehen. Das Highlight des Tages war wohl für viele der kurze Stopp am Brandenburger Tor. Anschließend hatten wir Gelegenheit in den Galleries Lafayette einzukaufen. Das Schokoladenhaus, das gleich nebenan war, zog viele von uns an. Dort konnten man große Schokoladenskulpturen wie z.B. das Brandenburger Tor bewundern. Danach machten wir uns auf den Weg zum Reichstagsgebäude. Dort besichtigten wir den Plenarsaal um anschließend ein Gespräch mit Herrn Roderich Kiesewetter zuführen und mit ihm gemeinsam auf die Kuppel zugehen.
Danach stand der Besuch des Bundeskanzleramtes an. Daraus wurde an diesem Tag leider nichts mehr. Er wurde auf den nächsten tag verschoben. In einer Diskussion entschieden wir, dass wir stattdessen eine Kleinigkeit essen zu gehen, um anschließend den Fernsehturm zu besuchen. Dies war der krönende Abschluss des Tages.
Der Mittwochmorgen begann eine halbe Stunde später als die übrigen Tage, da es im Fernsehturm doch recht spät geworden war. Wir fuhren um 9 Uhr mit unserem Bus zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Auf dem Weg dorthin sahen wir den Berliner Zoo und die Berliner Philharmonie. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist ein Mahnmal, welches im 2. Weltkrieg durch Bomben sehr beschädigt wurde. Die danebenstehende neue Kirche, die über 300 kleine Fenster hat, wurde von uns besichtigt. Man konnte jedoch auch das Premierenkino besichtigen. Auf dem Weg zum Bundesministerium der Verteidigung, das auch Bendler Block genannt wird, haben wir viele Botschaften gesehen. Unter anderem die Botschaft von Arabien, Italien, Südafrika und Arabien. Im Ministerium hatten wir einen Vortrag mit Film über dessen Aufgaben. Später durften wir in der Kantine zu Mittagessen.Danach wurden wir durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand geführt. Auf der Rückfahrt zum Hostel verabschiedeten wir Carina und Jessica, die einen Einstellungstest im Landratsamt hatten. Im Hostel konnten wir uns alle ausruhen, denn der nächste Termin war um 19 Uhr im Bundeskanzleramt. Wir konnten dort in die Konferenzräume einen Blick werfen, sowie auf die Presseräume und die Bilder der ehemaligen Kanzler. Vom oberen Balkon aus betrachteten wir die Reichtagskuppel bei Nacht. Nach dieser Führung besuchten einige von uns eine Disko und die anderen das Hardrock Café.
Am Donnerstag besuchten wir gleich morgens das Stasigefängnis Hohenschönhausen. Dort sahen wir einen Film und wurden anschließend von Zeitzeugen durch das Gebäude geführt.
Uns wurden die Foltermethoden erklärt und die Verhörräume gezeigt. Die Führung dauerte länger als geplant und da man in Berlin sehr flexibel sein musste, wie uns Herr Hägele erklärte, wurde das Programm kurzerhand umgeändert und wir fuhren zum Potsdamer Platz um Mittagspause zu machen. Anschließend wurden wir durch den Bundesrat geführt. Dabei spielten wir eine Plenarsitzung nach, sodass wir lernten, wie der Weg eines Gesetzes abläuft.
Zur Erholung konnte man entweder zurück ins Hostel oder in den umliegenden Straßen shoppen. Nach zwei Stunden fuhren wir in ein griechisches Restaurant, in dem es Gyros und Zaziki mit Salat und Pommes gab. Die Geschmäcker waren verschieden, sodass es einigen sehr gut schmeckte und anderen wiederum gar nicht. Zum Abschluss gingen wir in das riesengroße Einkaufszentrum „Alexa”, in dem einige schöne Erinnerungen an Berlin kauften.
An unserem letzten Tag fuhren wir, nachdem wir die Koffer gepackt hatten, zu einem Einkaufszentrum und besichtigten dort einen Atomschutzbunker, der sich darunter befand. Als diese letzte Führung zu Ende war, besichtigten wir eine Ausstellung im Einkaufszentrum, die sich „The Story of Berlin” nannte.
Dort war einiges zur Geschichte von Berlin ausgestellt. Dies war der letzte Programmpunkt in Berlin.
Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Gegen 19:30 Uhr erreichten wir Lauchheim.
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