Schuljahr 09/10
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Schullandheim der Klasse R7b

Das Ziel der Klasse R7b war dieses Jahr der schöne Schliersee in Bayern. Vom 07. Juni bis 11. Juni verbrachten wir fünf anstrengende, aber schöne, heiße Tage, in denen wir viel erlebten.

Sofort nach unserer Ankunft am Montag unternahmen wir eine lange Wanderung, die sich über mehr als sechs Stunden hinzog und die bei jedem von uns heftigen Muskelkater hervorrief.
Zum Ausruhen blieb aber leider keine Zeit, denn am nächsten Tag stand der Klettergarten auf dem Programm. Vier Stunden bewegten wir uns in luftiger Höhe und dann sollte zurückgewandert werden.
Die Hälfte der Klasse wollte dies nicht glauben und war der Meinung, wenn schon laufen, dann zurück zum Bahnhof. Aller Protest half nicht, es wurde gewandert… Am Abend reichte unsere Kraft dann doch noch für die Schliersee–WM und Sieger wurde natürlich Deutschland.

Am Mittwoch wurde es dann holprig. Bei großer Hitze ging es mit dem Mountainbike über Stock und Stein. Nach acht Stunden taten uns jetzt nicht nur die Füße, sondern auch alle übrigen Knochen weh.
Dafür kam nun am Donnerstag endlich etwas Erholsames. Mit dem Zug ging’s nach Bad Tölz ins Erlebnisbad Alpamar. Dort erwarteten uns sechs Rutschen und ein Wellenbad plus großen Außenbereich, was bei allen für gute Laune sorgte. Danach durften wir noch die Fußgängerzone unsicher machen.

Der letzte Tag kam dann doch schneller als erwartet. Um 11 Uhr brachen wir auf und waren pünktlich zum Eröffnungsspiel der WM in Lauchheim.

Unser Ausflug nach Stuttgart
Die Klasse R6b berichtet

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Für unseren Ausflug zum Stuttgarter Flughafen war das Wetter am 22. März perfekt. Es war sonnig und weder zu heiß noch zu kalt. Mit Frau Prochaska und den Herren Straub und Müller trafen wir uns um 8 Uhr am Lauchheimer Bahnhof. Nach langer Fahrt mit zwei Zügen und der S-Bahn kamen wir nach mehr als zwei Stunden am Flughafen an. Dort trafen wir Herrn Ditzinger, der uns eine tolle Tour bot. Er ist ein sehr freundlicher Mann. Nachdem er uns ausfragte, was wir schon über den Flughafen wussten, zeigte er uns einen Film, in dem uns viel über das gezeigt wurde, was am Flughafen alles geschieht. Auf einem großen Foto zeigte er uns das große Gebiet, über das sich der Flughafen erstreckt. Da uns das Bild sehr gefiel, schenkte er uns allen ein Poster davon. Danach bekamen wir von ihm viele wichtige Plätze gezeigt:

Es begann mit dem Eincheckschalter, wo die Passagiere ihr Gepäck aufgeben. Dann mussten wir unsere Taschen leeren und wurden mit dem Metalldetektor abgetastet. Anschließend bekamen wir die Start- und Landebahnen gezeigt. Wir sahen einige Flugzeuge starten und landen. Mit dem Flughafenbus fuhren wir zur Flughafenfeuerwehr. Sie muss immer zur Stelle sein, wenn es Notfälle gibt. Das Tollste war, dass wir uns alle hinters Lenkrad eines Feuerwehrautos setzen durften. Herr Ditzinger zeigte uns dort auch Bilder von Übungen und Unfällen. Das war interessant und manchmal auch sehr lustig.

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Danach fuhren wir wieder zurück zum eigentlichen Flughafengebäude, wo wir den Raum gezeigt bekamen, wo das Gepäck der vielen Flüge auf die Gepäckausgabebänder sortiert wird. Nachdem wir durch den Zoll gingen, war die Tour zu Ende. Aber unser Ausflug war es noch nicht, denn jetzt machten wir uns auf den Weg zur Stuttgarter Innenstadt. Wir teilten uns in Gruppen auf und notierten uns Frau Prochaskas Handynummer, damit wir sie in einem Notfall erreichen konnten. Nun stürmten wir die Königstraße und gingen shoppen. Wir besuchten Hip-Hop-, Sport- und viele andere Läden. Die zwei Stunden, die wir zur Verfügung hatten, waren schnell vorbei.

Dann ging es wieder zurück Richtung Ostalb. Auf der Heimfahrt zeigten wir uns im Zug, was wir alles gekauft hatten. Wir waren alle gut gelaunt und auch recht albern, auch wenn die Fahrt für manche von uns recht anstrengend war. Gegen 18 Uhr kamen wir wieder am Lauchheimer Bahnhof an. Dort warteten schon unsere Eltern auf uns. Es war ein schöner Ausflug.

(16.12.2009)
Sammelaktion leere Toner- und Druckerpatronen

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Nunmehr zwei Jahre sammelt die 10 b der DOS Lauchheim leere Toner- und Druckerpatronen. Immer am letzten Samstag des Monats von 9.30 bis 11.30 Uhr betreuen zwei bis drei Schüler/innen der Klasse einen Stand am Lauchheimer Marktplatz. Dort können Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen ihr Druckerleergut abgeben. Die Patronen und Kartuschen werden an den Recycling-Partner SAMMEL MIT zur Wiederbefüllung, oder falls dies nicht möglich ist, zum Recycling weitergegeben. Auch verschiedene Eltern unterstützen diese Sammlung mit Leergut aus Firmen und Behördern.

Buchstaben-Projekt

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In den zweiten Klassen fand Ende Oktober das Buchstaben-Projekt statt.

Zuerst besuchten wir die katholische Pfarrbücherei. Dort ließen wir uns die vielen Bücher zeigen, die Schüler ausleihen können. Es gibt interessante, spannende und gruselige Schmöker, aber auch Bastel-, Rätsel- und Sachbücher.

Dann beschäftigten wir uns auf die unterschiedlichsten Art mit Buchstaben. So hatten wir viel Spaß beim Sticken unserer Anfangsbuchstaben, beim Bedrucken von T-Shirts und Stofftaschen und beim Backen unserer Namen.

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In vielfältiger Weise haben wir Buchstaben geschrieben und Rätsel gelöst. Auch eine Buchstabensuppe haben wir gekocht und natürlich auch aufgegessen. Dabei haben wir eine neue Speise erfunden, das Buchstabenbrot.

Studienfahrt Berlin
19. bis 23. Oktober 2009

Am Montagmorgen startete unsere Studienfahrt nach Berlin. Endlich konnte es losgehen. Wir wussten alle, dass wir eine lange Fahrt vor uns haben werden, doch an Müdigkeit war nicht zudenken. Wir alle konnten es kaum erwarten unserer Hauptstadt einen Besuch abzustatten.

Nach drei Stunden Fahrt legten wir unseren ersten Stopp in dem Grenzdorf Mödlareuth ein. Da dieses Dorf durch die Grenze in zwei Teile geteilt wurde, besuchten wir dort eine kleine Ausstellung über die ehemalige DDR. Danach hatten wir eine Führung, die uns über das Gelände der alten Grenzanlagen der DDR führte.
Nach ca. einer Stunde Aufenthalt fuhren wir weiter nach Potsdam, wo wir uns das Schloss Sanssouci ansahen. Im Park des Schlosses schossen wir dann das legendäre Berlinfoto der DOS Lauchheim.

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Klassen R10a/b mit Frau Czurratis, Frau Eggstein, Herr Bich und Herr Hägele

Nach der kleinen Pause machten wir einen Spaziergang durch den Schlossgarten, um zum Neuen Palais, das Friedrich ll. erbauen ließ, zu gelangen. Dort erwartete uns dann auch schon die nächste Führung. Als diese dann zu Ende war, machten wir uns auf den Weg nach Berlin- Friedrichshain, um in unserem Hostel einzuchecken. Dort angekommen zogen wir nochmals los um eine Kleinigkeit zu essen und anschließend erschöpft in unsere Betten fallen zu können.

Durch das Frühstück gestärkt begann der zweite Tag mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Dort konnten wir erste Eindrücke bei Tageslicht über die Stadt sammeln. Während der Fahrt konnten wir die East-Side Gallery, Checkpoint Charly und den Strausberger Platz sehen. Das Highlight des Tages war wohl für viele der kurze Stopp am Brandenburger Tor. Anschließend hatten wir Gelegenheit in den Galleries Lafayette einzukaufen. Das Schokoladenhaus, das gleich nebenan war, zog viele von uns an. Dort konnten man große Schokoladenskulpturen wie z.B. das Brandenburger Tor bewundern.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Reichstagsgebäude. Dort besichtigten wir den Plenarsaal um anschließend ein Gespräch mit Herrn Roderich Kiesewetter zuführen und mit ihm gemeinsam auf die Kuppel zugehen.

Danach stand der Besuch des Bundeskanzleramtes an. Daraus wurde an diesem Tag leider nichts mehr. Er wurde auf den nächsten tag verschoben. In einer Diskussion entschieden wir, dass wir stattdessen eine Kleinigkeit essen zu gehen, um anschließend den Fernsehturm zu besuchen. Dies war der krönende Abschluss des Tages.

Der Mittwochmorgen begann eine halbe Stunde später als die übrigen Tage, da es im Fernsehturm doch recht spät geworden war. Wir fuhren um 9 Uhr mit unserem Bus zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Auf dem Weg dorthin sahen wir den Berliner Zoo und die Berliner Philharmonie. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist ein Mahnmal, welches im 2. Weltkrieg durch Bomben sehr beschädigt wurde. Die danebenstehende neue Kirche, die über 300 kleine Fenster hat, wurde von uns besichtigt. Man konnte jedoch auch das Premierenkino besichtigen. Auf dem Weg zum Bundesministerium der Verteidigung, das auch Bendler Block genannt wird, haben wir viele Botschaften gesehen. Unter anderem die Botschaft von Arabien, Italien, Südafrika und Arabien. Im Ministerium hatten wir einen Vortrag mit Film über dessen Aufgaben. Später durften wir in der Kantine zu Mittagessen.Danach wurden wir durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand geführt. Auf der Rückfahrt zum Hostel verabschiedeten wir Carina und Jessica, die einen Einstellungstest im Landratsamt hatten. Im Hostel konnten wir uns alle ausruhen, denn der nächste Termin war um 19 Uhr im Bundeskanzleramt. Wir konnten dort in die Konferenzräume einen Blick werfen, sowie auf die Presseräume und die Bilder der ehemaligen Kanzler. Vom oberen Balkon aus betrachteten wir die Reichtagskuppel bei Nacht. Nach dieser Führung besuchten einige von uns eine Disko und die anderen das Hardrock Café.

Am Donnerstag besuchten wir gleich morgens das Stasigefängnis Hohenschönhausen. Dort sahen wir einen Film und wurden anschließend von Zeitzeugen durch das Gebäude geführt.

Uns wurden die Foltermethoden erklärt und die Verhörräume gezeigt. Die Führung dauerte länger als geplant und da man in Berlin sehr flexibel sein musste, wie uns Herr Hägele erklärte, wurde das Programm kurzerhand umgeändert und wir fuhren zum Potsdamer Platz um Mittagspause zu machen. Anschließend wurden wir durch den Bundesrat geführt. Dabei spielten wir eine Plenarsitzung nach, sodass wir lernten, wie der Weg eines Gesetzes abläuft.

Zur Erholung konnte man entweder zurück ins Hostel oder in den umliegenden Straßen shoppen. Nach zwei Stunden fuhren wir in ein griechisches Restaurant, in dem es Gyros und Zaziki mit Salat und Pommes gab. Die Geschmäcker waren verschieden, sodass es einigen sehr gut schmeckte und anderen wiederum gar nicht. Zum Abschluss gingen wir in das riesengroße Einkaufszentrum „Alexa”, in dem einige schöne Erinnerungen an Berlin kauften.

An unserem letzten Tag fuhren wir, nachdem wir die Koffer gepackt hatten, zu einem Einkaufszentrum und besichtigten dort einen Atomschutzbunker, der sich darunter befand. Als diese letzte Führung zu Ende war, besichtigten wir eine Ausstellung im Einkaufszentrum, die sich „The Story of Berlin” nannte.

Dort war einiges zur Geschichte von Berlin ausgestellt. Dies war der letzte Programmpunkt in Berlin.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Gegen 19:30 Uhr erreichten wir Lauchheim.

Waldtag in der Grundschule

Die Kinder der vierten Klassen kommen am Dienstag, 13. Oktober 2009 bepackt mit Rucksack und Grillstecken zur Schule. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern wandern sie durch den bunten Herbstwald zur Werner-Hütte beim Submissionsplatz.

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Dort steht der Förster schon bereit. Er erklärt welche Laubbäume und welche Nadelbäume in unseren Wäldern wachsen: Buche, Eiche, Ahorn, Birke, Kirsche, Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche.

 

Die Kinder erfahren, dass der Wald für uns Menschen sehr wichtig ist. Er schenkt uns nicht nur Holz, er schützt uns auch vor starkem Wind und Lärm, festigt mit seinen Wurzeln den Boden, filtert Schadstoffe aus der Luft und liefert uns Sauerstoff.

Am Wegrand wartet schon ein Waldarbeiter. Er erklärt, wozu er seine Schutzkleidung benötigt und zeigt seine Arbeitsgeräte. Dann wird es spannend. Mit Motorsäge und Axt fällt er eine ca. 40 m hohe Fichte. Mit einem dumpfen Schlag landet sie auf dem Boden. Nach dieser interessanten Führung werden am Lagerfeuer Würstchen gegrillt. Danach gibt es bei das Waldläufer-Rallye viel zu suchen, zu sammeln und zu beobachten. Zum Schluss gestalten die Kinder aus den gesammelten Waldgegenständen ein Naturmandala. Bepackt mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Informationen treten die Kinder den Heimweg an.

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