Jugend forscht
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Jufo-truppe 2011

Unsere erfolgreichen Teilnehmer (vlnr): Julian Lutz, Fabian Göttle, Alexandra Bühner, Jennifer Olbort, Lukas Arnold, Ammelie Wirth, Timo Mettmann, Lukas Mohr

Schulpreis für die Deutschorden-Schule Lauchheim

112 Teilnehmer für drei Tage in Künzelsau – im Vorfeld ein guter Forschungsansatz, viel Zeit, Engagement und Durchhaltevermögen. Das sind die Rahmenbedingungen, welche von den  Teilnehmern „Jugend forscht – Schüler experimentieren” erwartet werden. Vier Gruppen der Deutschorden-Schule stellten sich dieser Herausforderung und waren vor Kurzem in Künzelsau und präsentierten ihre Arbeiten.  

Zum ersten Mal waren Lukas Arnold, Jennifer Olbort und Ammelie Wirth dabei. Es gelang ihnen, die Jury von ihrer Arbeit „Klein aber gemein - Ist die Verpackung mehlwurmsicher?” zu überzeugen, denn sie hielten auch konkrete Tipps für den Alltag bereit. Die drei Sechstklässler dürfen sich über den 3. Platz im Bereich Schüler experimentieren im Bereich Biologie freuen.

Bei den „Großen”  nahm Alexandra Bühner ihre letztjährige Arbeit über Stabschrecken als Ausgangsbasis für die nähere Betrachtung der Stabschreckenhaut. Ihre Erkenntnisse über deren Eigenschaften und Funktion wurde ebenfalls mit einem dritten Platz honoriert, darüber hinaus erhielt sie ein Jahresabo der Zeitschrift „Natur und Kosmos”.

Julian Lutz und Fabian Göttle aus den Abschlussklassen kennen den Wettbewerb durch ihre mehrfache Teilnahme sehr genau und verwarfen einige Ideen, bis sie dann ihr Thema für 2011 gefunden hatten. Die „anwenderfreundliche Induktionstaschenlampe” brachte ihnen im Bereich Arbeitswelt nicht nur den Sonderpreis der Ministerin für Umwelt Baden-Württemberg ein, sie haben zudem ihre weiterentwickelte Taschenlampe als Gebrauchsmuster beim Patentamt angemeldet.

Die letztjährigen Regionalsieger Lukas Mohr und Timo Mettmann blieben auch dieses Jahr ihrem Fachgebiet Chemie treu. Die Jungs stellten aus Stärke Folien her. Gekaufte Stärke alleine sollte es nicht nur sein und so gewannen sie in zeitaufwändigen Verfahren auch Stärke aus Buchweizen, Quinoa, Lupine und anderen stärkehaltigen Pflanzen. Diese Arbeit war es dem Wettbewerb wert, den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe” zu vergeben. Die Fensterfolien färbten die Teilnehmer ein. Hierfür gewannen sie die Farben durch diverse Extraktionen, wobei sie feststellten, dass die gewonnene Farbe und die Farbe der Fensterfolie nicht identisch sein müssen. Alles in Allem bewertete die Jury den Beitrag „Herstellung von farbiger Fensterfolie” mit einem zweiten Preis im Wettbewerb „Schüler experimentieren”.

In der Alterskategorie bis 14 Jahre nehmen die Schüler und Schülerinnen in der Sparte „Schüler experimentieren” teil, die Älteren sind im Wettbewerb „Jugend forscht” und messen sich da mit Schülern, Auszubildenden und angehenden Studenten. Im Feld der 61 eingereichten Arbeiten waren nur zwei weitere Realschulen beteiligt. Um so mehr freuen sich die Betreuerinnen Katrin Fröhle, Andrea Kautz und Anja Schäfer der Deutschorden-Schule über einen Schulpreis, welchen sie für ihr Engagement entgegennehmen durften.

Unsere Wettbewerbsprojekte

 

2005:

Wie funktioniert ein Taschenwärmer und wieviel Wärme steckt in ihm?
(Eugenia Uteschew und Jana Kail)

Man verflüssigt den Inhalt des Taschenwärmers, indem man ihn in kochendes Wasser legt und einige Minuten kochen lässt. Nach dem Herausnehmen kühlt der Taschenwärmer auf die Umgebungstemperatur ab. Durch das Knicken eines Metallblättchens aktiviert man ihn. Das Kissen mit der völlig ungefährlichen Füllung (Natriumacetat) wird dabei bis zu 50° erwärmt. Es ist ideal für Stadionbesuche, Wintersport, lange Spaziergänge. Bei einem Versuch haben wir herausgefunden, dass man den Taschenwärmer unter seine Schmelztemperatur bis zu -12,9° C verwenden kann. Wird in der Flüssigkeit ein Kristallisationskeim generiert, erstarrt sie schlagartig, die Schmelzwärme wird frei. Durch Knicken des Metallblättchens erzeugt man eine Schallwelle hoher Amplitude in der Flüssigkeit und löst so die Kristallisation aus.

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Kann man einen Lichtstrahl lenken?
(Florian Werner, Jonas Wagner, Leonid Petker)

Unser Ziel war es herauszufinden, ob man mit verschiedenen Flüssigkeiten einen Lichtstrahl lenken bzw. „biegen” kann. Durch zahlreiche Experimente haben wir festgestellt, dass der Lichtstrahl an der Grenzfläche Luft-Flüssigkeit (z.B. Zuckerlösung usw.) unterschiedlich gebrochen wird.

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Rollende Gegenstände auf schiefen Ebenen
(Nora Driller, Jessica Thunig, Katja Schön)

Unser Thema ist: Rollende Gegenstände auf schiefen Ebenen. Die Zeit konnten wir durch Lichtschranken, die wir oben und unten aufgebaut haben, messen. Dazu haben wir eine gerade und eine schiefe Bahn gebaut. Nach verschiedenen Experimenten haben wir herausgefunden, dass die schiefe Bahn schneller ist.

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2006:

Was kann man mit elektrischen Kräften alles anfangen?
(Florian Werner, Michael Maier und Jonas Wagner)

Bei diesem Thema wollten wir mit Elektrostatik mehrere einfache aber nützliche Versuche machen z.B. „Das Trennen von Stoffen” zuerst von Wasser und Öl und dann von Styropor- und Holundermarkkügelchen oder das Bauen einer sehr genauen Waage. Aber auch ausgefallene Versuche wie die filigranen Gebilde, die zwar nicht nützlich aber hochinteressant sind. Dann hatten wir die Idee mit Elektrostatik Wellen zu erzeugen. Es ist uns auch gelungen noch Schwingungen zu übertragen und Pulver gezielt auf bestimmte Stellen einer Platte aufzubringen.

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Versuche mit gekoppelten Pendeln
(Simon Egetemeyr, Jermaine Scantling und Jessica Thunig)

Nachdem wir zuerst mit einem einfachen Pendel experimentiert haben, um die Energieverluste zu verringern, bauten wir uns ein gekoppeltes Fadenpendel. Dabei haben wir auch die Übertragungszeit für die Energieübertragung von einem Pendel auf das andere gemessen. Wir haben auch die Länge eines Pendels und auch die Kopplung verändert und wieder die Übertragungszeiten gemessen. Später kam uns die Idee, dass wir auch versuchen könnten es mit Kunststofflinealen durchzuführen. Diese hatten wir gleichnamig aufgeladen um zu sehen was passiert. Auch dies war eine Art gekoppeltes Pendel, nur dass die Kopplung nicht mit einem Gummifaden, sondern durch elektrische Kräfte geschieht. Zum Schluss haben wir es mit einer magnetischen Kopplung probiert.

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Knicklichter und ihr kaltes Licht
(Eugenia Uteschew und Jana Kail)

Beim Angeln und in der Schuldisco sind uns Knicklichter bzw. Lightsticks begegnet, die weder eine Batterie noch ein Stromanschlusskabel haben und trotzdem ein faszinierendes Licht von sich gaben. Uns hat beschäftigt, wie es möglich sein konnte ohne Zufuhr von elektrischer Energie solch ein Leuchten zu erzeugen. Bei näherem Hinsehen wurde uns klar, dass hier Licht durch eine chemische Reaktion von Substanzen ausgestrahlt wird. Auch die Tatsache, dass es verschieden farbige Lightsticks gibt schien uns interessant. Zunächst war uns unklar wie lange wohl die Leuchtdauer sein würde und ob dieses Leuchten unterbrochen werden könnte. Aufgefallen ist uns, dass bei dieser Art der Lichtentstehung keine Wärme produziert wird. Wir wollen also mehr über kalte Lichtquellen herausfinden.

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2007:

Entwicklung und Bau eines Steigungsmessers
(Joshua Fahr, Florian Füchsle und Daniel Maier)

Wir planten ein Gerät, mit welchem man die Steigung von z.B. Straßen und Wegen messen kann. Der Messwert sollte in digitaler Form auf einem Display angezeigt werden. Die Anzeige soll in Prozent erfolgen. Sie sollte sowohl 22% positive als auch negative Steigung anzeigen.

 

Bau zweier Fahrzeuge und Vergleich der Antriebe
(Hans-Ludwig Surek, Georg Veile und Felix Borst)

In der Sammlung für das Fach NWA befindet sich ein einfaches Mausefallenfahrzeug aus Holz, welches durch die Energie einer gespannten Mausefalle angetrieben wird. Unser Ziel ist, ein eigenes Mausefallenfahrzeug zu bauen, das möglichst weit fährt. Die zum Fahren benötigte Energie wollen wir herausfinden. Bei einem zweiten Fahrzeug soll ein geladener Kondensator die benötigte Energie für einen Elektromotor liefern. Auch bei diesem Fahrzeug wollen wir die maximale Fahrzeit, Strecke und Geschwindigkeit messen.

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Weitenmessung
(Julian Lutz, Julian Hubert und Christian Redlinger)

Wir wollen für die Weitenmessung beim Weitsprung eine verbesserte Messmethode finden. Mit Hilfe optischer Anpeilung (Laserpointer) werden die Winkel gemessen und dann die Weite angezeigt.

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2008:

Rotorenformen und ihre Eigenschaften im Vergleich
(Hans-Ludwig Surek, Andreas Thurner und Felix Borst)

Wir wollen Rotoren auf ihre Eigenschaften testen. Dazu wollen wir einen dafür geeigneten Prüfstand entwickeln und bauen. Mit Hilfe dieses Prüfstandes wollen wir dann die Rotoren auf verschiedene Eigenschaften hin testen.

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Entwicklung und Konstruktion eines Fahrradbremslichtes
(René Manz und Simon Bandel)

Wir planen ein Fahrradbremslicht, um die Sicherheit der Fahrradfahrer zu erhöhen. Das Ziel unseres Projekts ist, dass bei einem Bremsvorgang eine LED aufleuchtet, die dem nachfolgenden Fahrzeug signalisiert, dass sich die Geschwindigkeit des Fahrrades verringert. Wir planen eine Schaltung, die mit Reedkontakten gesteuert wird. Je stärker gebremst wird, desto heller scheint die LED, was besonders nachts von Vorteil ist.

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Entwicklung und Bau eines Steigungsmessers
(Joshua Fahr, Florian Füchsle und Daniel Maier)

Wir haben uns vorgenommen, ein Gerät zu bauen, mit welchem die Steigung einer Straße gemessen werden kann. Die Steigungsmessung (Prozent) soll ohne Berührung erfolgen. Wir haben geplant einen Laserstrahl mit Hilfe eines Pendels auf Fotowiderstände zu richten. Durch eine Diodenmatrixschaltung soll die Steigung auf einer 7-Segment-Anzeige ablesbar sein.

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Welche Auswirkungen haben Gegenstände im Wasser auf die Strömung des Wassers?
(Rebecca Jansche und Alexander Groß)

Wir beabsichtigen, in einen selbstgebauten Strömungskanal aus Plexiglas unterschiedlich aussehende Gegenstände zu legen oder zu halten. Die Veränderungen, die dadurch im Wasser und an der Oberfläche entstehen, wollen wir beobachten und genauer untersuchen.

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2009:

Entwicklung und Bau eines Solarmodellautos
(Joshua Fahr, Florian Füchsle und Daniel Maier)

Für den diesjährigen JUFO Wettbewerb haben wir uns zur Aufgabe gestellt, ein Solarmodellauto zu bauen, das möglichst leicht ist, möglichst schnell fahren kann und mit einer Fernsteuerung gesteuert wird. Dieses Fahrzeug ist kein Modell das wir kaufen und dann umbauen zu einem Solarmobil. Das Solarfahrzeug wollen wir selber entwickeln und bauen. Der Motor soll über ein Solarmodul angetrieben werden, die Servos für die Steuerung erhalten ihre Energie  aber von einem Akkupack. Wir wollen auch noch versuchen die  Servos mit  Energie aus dem Solarmodul zu versorgen.

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Farbige Tinte lässt sich nicht entfernen- Fakt oder Mythos?
(Rebecca Jansche, Karolin Rückle und Lisa Mayer)

Es wird immer wieder behauptet, dass man farbige Tinte nicht entfernen kann. Wir testen an den Farben rot, schwarz, violett und grün verschiedene Möglichkeiten, sie zu entfärben. Zu Beginn suchen wir in verschiedenen Ratgebern nach Tipps um Flecken zu beseitigen. Einige davon erscheinen uns sinnvoll, deswegen testen wir ihre Wirksamkeit bei unseren Tinten. Des Weiteren verwenden wir verschiedene Chemikalien um die Entfärbung zu erreichen. Vielleicht gelingt es uns eine Reagenz zu finden, die den Mythos widerlegt.

 

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