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(24.03.2011)
Anfassen erlaubt
Lauchheimer Schüler voller Begeisterung bei der Experimenta in Heilbronn

Zum ersten Mal bot die Deutschorden-Schule Lauchheim für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 eine Fahrt zur Experimenta nach Heilbronn an.
Der Ansturm auf die Teilnehmerliste war riesengroß, so dass ein Doppeldeckerbus geordert wurde. Die 72 interessierten Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit entweder in einem der Labore mit Robotern zu lernen oder gleich die Ausstellung zu besuchen.

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Die „Robotergruppe” konstruierte zu Beginn in Kleingruppen mit Roboterbaukästen ihren eigenen Teamroboter. Anschließend erweckten die Schüler den Roboter mit einfachen Programmierbefehlen „zum Leben”. Die Begeisterung der Kinder war nun groß. Mithilfe von verschiedenen Sensoren und eigens erstellten Programmen am Laptop entstanden die unterschiedlichsten Roboter. Die eine Gruppe baute an ihren Roboter einen Lichtsensor, sodass sich dieser nach der erfolgreichen Programmierung entlang eines schwarzen Klebebandes bewegte. Die nächste Kleingruppe ergänzte ihren Roboter mit einem Tastsensor und Schlagarm, damit der Roboter beim Berühren eines kleinen Kunststoffballes ausholt und

den Ball wegkickt. Und ganz nebenbei bekamen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Steuerungs- und Programmiergrundsätze vermittelt.

Aber auch in der Ausstellung waren die Schüler gefordert:
In den ansprechenden Themenwelten durften die Kinder mit 150 interaktiven Exponaten die Bereiche Energie & Umwelt , Technik & Innovation, Mensch & Kommunikation sowie Mensch & Freizeit  kennenlernen. Überall waren Äußerungen wie „cool”, „toll” und „super” zu vernehmen, denn mit Anschauen alleine war es nicht getan. Die Exponate werden nur durch das Tun zum Leben erweckt und da waren die Lauchheimer fleißig dabei.

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Ein fünf Meter langer Tischkicker begeisterte ebenso wie das Energiefahrrad, bei welchem man unter Beweis stellen kann, wie viel Energie die eigenen Beine erzeugen können. Aber auch Aktuelles war zu erkunden: wie konstruiert man Hochhäuser, damit sie Erdstößen nachgeben können, ohne dass sie sofort zusammenbrechen?

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Die Sonderausstellung rund um Musik und Klänge lud zum Verweilen ein gemäß dem Motto „Hör! Spiel! Mach Musik!”

Die Zeit verging wie im Fluge, schweren Herzens trennten sich die Schülerinnen und Schüler von der Ausstellung als die Lehrerinnen A. Häfele,  A. Kautz, K. Braun  und A. Schäfer zum Bus für die Heimfahrt  baten.

Am Schluss waren sich alle einig: Wir wollen nächstes Jahr wieder zur Experimenta und weitere Entdeckungen machen!

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